CHRONIK IM VERS

Einst war es ein ganz kleiner Bach,
die steine gross die wasser flach.
Fische - glücklich und schwer -
durchschwammen ihn kreuz und quer.
Da kam ein stolzer Ritter her,
man nannte ihn dann Roth-ger.

Und buddelte 'nen grossen Teich,
einem feinen Damme gleich.
Und in des stolzen Teiches guter Mitte,
ward eine Insel gleich 'ner Jungfrau'n-Titte.

Dieser stolzen Titte Mitte
bestieg er bald mit einem Ritte.
Baute sich ein stolzes Schloss
und erschoss sein eigen Ross,
um Nahrung für sich selbst zu haben,
doch kam daher ein Dutzend Raben.

Dies ungehobelt Federvieh
ihm dann die Wut verlieh,
sein Schwert zu zücken
und alsbald sein Kleid zu schmücken
mit der Raben Federn.
Doch nur mit Vögeln sich zu ledern,
dass missfiel ihm sehr.

Drum sammelte ein großes Heer,
er um sich rum und sagte sich dann fair:
"Ich bin nicht dumm!",
und da dann drum
suchte er der Drachen Hort.

Als bald er fand es dort
wo fieser Fels und heißer Dampf
Kulisse ward vom großen Kampf.
So schlug des Drachens schädel er
bis zu seiner neuen Wehr, auf deren Zinnen er,
seitdem steckt und schreckt
und sieht wie seine Haut es furchtbar aus.

"'Ne Braut, das fehlt mir noch zum Glücke",
sagt er sich und auf seine Bitte
hin, kamen des Volkes schönste Weiber nun.
Da hatte er dann viel zu tun
und spendete sein eigen Blut
für der Weiber Übermut.

Denn diese waren fiese Metzen.
Und dank gebährfreudiger Becken,
wuchsen heran bald viele Recken,
welche in die Welt auszogen, um ungelogen,
noch mehr Drachen zu besiegen.
Und manch stolzer Reck hat hohe Berg bestiegen
und gefunden dort den Tod.
Doch keines solchen Unglücks Not
sollt' des Königs Laune trüben,
wußt er doch in großen Schüben,
sein Reich in die Welt rein wuchs.

Doch grade das war die Krux denn flux
bei dieser Reichesgrösse
kamen fremde grosse Flösse
entlang der heilgen Roth und brachten
der feindlichen Tuppen genug,
um zu zerstören alles in einem Zug.

Der König recht spät hiervon Nachricht bekam,
da er grad eine der Jungfern besam..
-Tee war sein Leibgetränk
in der Burgenschänk.

Er nahm sein Schwert und ritt hinaus.
Doch was ein Graus!
Dichter Nebel ward um ihn,
von weitem schon die Feinde schrien.
Doch keine Angst er hatte,
weder vor Bär noch vor Ratte.

Er zündete ein Feuer an
und rodete den ganz Hang.
Alsbald ward nun der Nebel fort!
Höchste Zeit war's denn schon dort -
am Waldesrand, da stand wie eine Wand,
ein Heer von übergroßer Zahl
und unser Held hatte keine Wahl!

An Flucht - Nein! - daran dachte er nicht.
Auf einen Sieg war er erpicht
und stob drauf los,
dass zermalmtes Heidenmoos
von den Hufen des Rosses -
Ja, zischend durch die Luft schoss'es.

Sein funkelnd Schwert emporgestreckt
mit lautem Ausruf: "Feinde, verreckt!",
kämpfte er sich durch ihre Reihen.
Am Ende hörte man Keinen mehr schreien.

Zum Friedhof wurd' das Schlachtenfeld
denn was wäre unser Held,
ohne ungezählte Tode,
passt ja sonst nicht in die Mode
dieser sagenhaften Zeit.
Und unserm Held tat das nicht leid,
denn schon bald im ganzen Land
wurde seine G´schichte bekannt.

Von überall her kamen die Leute,
und erzählten sich in der Meute,
wie es war, mit unsrem Held,
dort, draussen, auf dem Schlachtenfeld.

So kam es, dass er weit übers Land
grosse Annerkennung fand,
Lieder bald geschrieben waren
von Sängern die übers Lande fahren.
Diese hörte auch die holde Prinzessin Brigitte,
sie hatte eine große und eine kleine Titte.
Gleich setzte sie sich an Ihren Tisch
und schrieb mit teurer Tinte frisch,
einen heissen Liebesbrief
den gab sie dann dem "Botenchief".

Und dieser auf den Weg sich machte
und den Brief zum Helden brachte.
Dieser war entzücket,
als er den Brief erblicket.

Er sprang denn auf sein Gaule,
Schaum tropfte aus dem Maule,
denn geil und gierig hoffte er:
"Die holde Frau, die will sicher MEHR!".
Und frohen Mutes stapfte er,
durch das grosse Menschenmeer,
was sich angesammelt hat
und um des Königs Segen bat.

Als er ankam bei Brigitte
hatt' die auch gleich ne Bitte:
"Die Hochzeit die muss schleunigst sein,
sonst kommst 'de nicht ins Bette rein."
Das stört den Ritter ungemein
und nahm sich dann das was war sein.

Da schaute das Volk böse drein
und stellte 3 junge Burschen gross und fein,
die wollten den Ritter Anstand lehren,
einfach die Brigitt' zu begehren.

Doch den Held den fürcht' das nicht,
er spuckt ihn gar noch ins Gesicht.
Die 3 Burschen wild und sauer,
legten um zu töten ihn sich auf die Lauer.
Doch unser Held ließ sich nicht beirr'n
und schlug allen drein ab die Birn!

Und noch nach all diesen Querelen
musst' Brigitte sich dann quälen,
das Kind zu gebähren
und tausend güldne Äpfel zu verzehren,
aufgrund der schweren -
Schwangerschaft. Drum sie zu einem Heiler fand,
der riet ihr gleich zu essen, eine Hand -
von einem 3 Monde altem Marder.
Sie tat es un bald darauf geboren war-er.
Der erste Sohn des großen Königs hieß Waldegard,
er nicht ganz gesunde ward.

Die Augen weit und klein,
wie beim kleinen Ferkelein.
Der Mund so groß und rund,
dass er konnt tun kund
von allen seinen Leiden
und selbst die Tiere auf den Weiden
hörten ihm gelassen zu.

Besonders Gertraud die Kuh,
denn was er da erzählte,
an aller Spannung fehlte,
so dass nur wirklich die Kuh,
wahrhaftig hörte zu.
Doch allen andern Tieren
ging sein Gejammer auf die Nieren.

Die Kuh ward nun sein Tier im Wappen,
doch dies missfiel nicht nur den Knappen.
Weshalb der Vater dann beschloss
während er den Wein genoss:
"Der Junge der muss was erleben,
sonst gibt es bald ein Beben"!

Und so schenkte er dem Kinde,
unter der heil'gen Linde,
seine Narrenmaske alt,
das Kind das freute bald,
denn nun musst kein Schurk kein Böswicht,
mehr schauen ins widerliche Gesicht.

Doch durch die Maske welch ein Graus
schaute noch die Nase raus.
So schnitt er mit dem Schwerte ab,
was hässlich war - und nicht zu knapp.
Von da an fiel das Riechen schwer,
denn ohne Nase geht's net mehr.

So war das Kind gestraft für immer,
denn schnuppern können konnt es nimmer.
Es spürte auf den Vater einen Groll
und fand es wirklich richtig toll,
den Zorn des Volkes stark zu schüren
auf dass es soll den Vater schnüren.

Entrinnen konnt er nimmer
denn wild war's Volk wie immer.
Sie wollten Feuer machen unter'm Hintern,
und ihre Wut konnt keiner lindern.

Sie zogen gleich zu seinem Hause
wo sie dann, oh schreck, oh grause,
die Knappen erstickten und die Mägde verschickten -
in ein fremdes fernes Land,
das auch Rothger auf der Flucht nicht fand.

Die wilden Horden dann den Helden suchten,
sie ihn auf den Teufel verfluchten.
Doch den Held den fürchtete das nicht,
denn Hoffnung war ja noch in Sicht.
Sein altes schwert noch in dem Fels dort steckte,
er es nun gegen die Feinde reckte.

Und sie schliesslich all erschlug, doch nein -
beim Hieb, den letzten zu töten traf er sein Bein,
es war sein rechtes von den Beiden.
Er musst gar arge Schmerzen erleiden.

Die Wund' ne halbe Elle lang
da wurd ihm ganz schön bang,
ob des baldigen Verlustes seines Beines,
da bekam er eins aus Holz, ein Feines.
Ein Krüppel ward er ab sofort,
er schämt sich und dacht ein eig'nen Mord.

Doch Suizid ist nicht geacht',
bei den Rothschen, 's hat er nicht bedacht.
Gelacht hat er dem tod ins auge,
auf dass er eine Hexe fand die sauge,
all das gift der trüben Seele.

Die Hex die er dann fand,
ob Ihrer Heilkunst sehr bekannt,
half dem Beine, doch nicht der Seel.
Darauf sagte sich der Fürst "Ich quäl'
dann jetzt auch meine Untertanen!".
Auf dass dann bald auch sie erlahmen
und denke an mein Erbe,
denn wenn er einmal wird sterbe',
noch kein Nachfolger ist in Sicht. Denn dieser Wicht
von Sohn, ihm doch zu hässlich war
und deshalb ward's ihm klar:
"Ich muss mir 'ne holde Jungfer suchen,
und mit ihr ein Kind versuchen!".

So ritt' zu einer Mühle er.
Da freute sich der Müller sehr,
denn zwei schöne Töchter wohnten -
nein nicht thronten -
in der Mühle. Die Eine war 'ne blonde Kühle.
Die Andere ein Vollblutweib.
Doch unser Reck war gescheit
und nahm Beide gleich in einer Nacht.

Doch beide sagten: "Habet Acht!
Wenn uns´rer Vater uns hier erwischt,
dann nützt auch das beste Kettenhemd nüscht!"
Aber trotz der Warnung hat der Held
dies wollüstige "Feld bestellt".
So dass Kraft des Helden schneidig Samen,
zur Welt bald zwei neue Recken kamen.

Beide waren hünenhafte Mannen.
welche dann auch zogen von dannen!
Gen Osten trieb es sie alsbald,
so kamen sie in ´nen grossen wald.
Dort fanden sie, wie durch ein Wunder,
den nordschen Feldherrn Old-Mac-Gunder.
Und gingen ein bei ihm zur Schul,
doch als Knappen werdens runder,
stellten fest: "Der ist ja schwul.".

Jetzt wurde ihnen so manches klar,
freilich war's schon immer sonderbar:
Nackend durch den Wald zu springen,
und dabei noch wie'n Ferkel singen.
Dies alles waren abartige Prozeduren.
So dass sie dann bald weiterfuhren,
um Gelerntes zu erproben.
Doch wurden sie bald in 'nen Kampf geschoben,
der schon tausend Leben hat gefordert.

Dort gleich an vorderst' Front beordert -
bewiesen sie beide ihr Kampfgeschick
und brachen jed'wedem Feind das Genick.
Ihr Ruhm ins Unermessliche stieg.
Da rief der Eine: "Du, ich sieg!".
Der Andere: "Das glaub ich kaum,
so werden wir uns beide haun!".

Und nach langem harten Kampf
konnt schon einer spiel'n die Klampf.
Ein Freudenliede zu dem Siege,
auf dass das Glück ihm holde bliebe.
Denn seinen Bruder mit Gewalt,
lag erschlagen tief im Wald.
Füchse frassen seine Beine.
Augen hatte er auch keine.

Denn ein Eichhorn flink und klein
hüpfte in die höhlen rein -
frass auch´das Gehirn sodann -
ward bald bekannt bei Weib und Mann,
auf dass, das Eichhorn sollte werden
schlau wie Witeck und dann erben
vom gefallenen Bruder Seele und Geist.

Sodann besorgte es sich frech und feist
kleine Schuhchen und ein Mäntelein
und schlüpfte da dann rein,
um zu gehen in die grosse Stadt,
die noch nie ein stiefelt`hörnchen gesehen hat.
Und alle riefen: "Schaut mal da.
Ein stiefelt'Eichhorn, wunderbar!".
Von so viel Anmut aufgebracht
wurd's Eichhorn flux ins Schloss gebracht.

Dort trat es vor den König hin.
Der hatte dann auch gleich im Sinn,
zu schaffen eine Attraktion,
wo hat man sowas denn gesehen schon?
Doch braucht dafür er noch mehr Tiere.
Ganz genau, da braucht er viere.
Denn er hat gehört von vier Tollen,
die aufeinander nur singen wollen.

Es warn ein Esel, ein Hund, ne Katz und ein Hahn.
Da erlag er dann dem wahn
und schaffte sich ein Einhorn an,
einen kleinen Dobermann
und brauchte noch das vierte Tierchen.

Wollt grad trinken er von seinem Bierchen,
als er merkte - was ein Graus -
ein Vogel trank den Bierkrug aus.
Wars wohl ein Eichelhäher flink und klein.
Der sollt gleich mit dann in die Truppe rein,
um das volk zu amüsieren.

Doch musst er sie erst einmal schmieren,
mit viel Prunk und TamTamTam.
So dass die Menschen Freude ham.
Sie durch diese Freud vergessen,
was so tief in ihren Seelen gesessen.
Dort saß ein schauriges Verbrechen.
Für das sich rigoros zu rächen
es nun galt. So kam es, dass der Tiere vier
einen Plan ausheckten bei 'nem Bier.
Die illustre Truppe gleich am nächsten Tag
nem fiesen Mordkomplott erlag.

Die Meuchelmörder konnten's nicht verstehen,
dass die Menschen die Tiere wollten sehen.
Auf deren Grab da kamen sie
und trauerten wie nie.
Griffen alle zu den Waffen,
ohne gar mit Fork und Schaufel rumzublaffen.
Liessen stehn ihr armes vieh -
die Wut ihnen große Kraft verlieh.

Bis sie dann die Mörder fanden,
die lachend auf dem Marktplatz standen.
So wurden's gleich gefedert und geteert.
Und ihnen riet: "Zum Teufel Euch schert!".
Die Meuchelmörder nun voller Ärger
wurden toll wie die Berserker.
Sammelten Waffen und der Pferde viele.
Und ohne grosse Liebe,
stand nun Mop gegen Mop.

Da kam ein stolzer Reiter - in vollem Galopp
und rief: "Bleibet noch still,
Ich Euch anders helfen Will.
Die Diplomatie erspart viel Blut,
Und Ihr verliert doch nicht (den) Mut,
Ich bin 'ne wahre Heldengestalt.".
"Ach ja? Wir machen dich kalt!
Denn eines das mögen wir nich -
wenn'nen Fremder sich ein' will 'misch!"

Mop und Mop nun ganz vereint,
den stolzen Reiter gar vergreint.
Sie griffen an und schlugen ihn
und wollten ihn zum Flusse ziehen.
Doch er er sah die Roth und sprach:
"In den heiligen Fluss? Ach,
hörtet ihr denn noch nie vom fiesen
Ungetüm auf Flusses Grund? Diesem
Scheusal, welches Keinen schont
und dort schon tausend Jahre wohnt.
Welches alle Bösen fraß,
sie genüsslich mit nem Zahnstocher aß.
Nun so hab ich keine Furcht!"

"Niemand hat dir zugehorcht!",
sprach die aufgebrachte Menge.
"Es hier zu ziehen in die Länge
ist dein abgefeimter Plan!"
"Natürlich!", sprach der weise Rittersmann,
"An meine schlauen Pläne kommt euer Geist net wirklich ran.
Ich hatte euch schon ausgebufft
und ihr gedachtet wohl, ich bluff !?".

Da kam ein welker Kopfsalat geflogen
und der wackre Edelmann,
von der menge grob in die Höh' gezogen,
zündt sich fix seine letzte Kippe an.
Auf dass er nochmal schwelgen kann -
in Erinnrung an die guten alten Zeiten.
Un nu? Nun muss er sich uff'n Tod vorbereiten.

Dachts, und just in diesem Moment -
'ne Hex, die eigentlich brennt,
aus dem nichts auf der Bühn' erscheint.
Und damit sie nicht um ihn weint,
bekommt den Helden schnell zu fassen
und mit wirklich schrecklichen Grimassen,
fliegt sie samt Held auf ihrem Besen
schnell davon. OH, da ist was los gewesen!

Der Mop - nun völlig aus dem Häuschen -
macht vor Staunen erstmal 'n Päuschen.
Die Hexe nun zum Helden sprach:
"Ich bins, errette dich vor deiner Schmach.
Doch dafür, 's ist Gewiss,
musst bei mir bleiben bis
zwei Winter sind vergangen.
Musst stillen all mein Verlangen.
Musst machen mir zwei Kinderlein.
Will nicht mehr sein allein.
'S ist so schwer als altes Weib,
mit Hakennase, Buckel, Rattenleib.
Kein Herren den ich je begehrt,
wollt knutschen oder sich mit mir vermehr.
Ach mir gehts so furchtbar dreckig
alle Welt sich über mich lacht scheckig.
Hilf mir doch zu lernen Liebe.
Ich sag's dir, sonst gibt's Hiebe!".

Darauf der edle Rittersmann:
"So fängt das Unglück ja erst an!
Musst lernen nett zu sein.
Wasch dich auch mal richtig rein.
Zum Coiffeur könntest mal gehen
und deinen Frauenbart will Keiner sehen.
Auch bei deinem Riesenzinken -
bei so nem Anblick kann man nur trinken.
Doch sind dann alle Mängel weg
und du bist hüsch und sehr keck,
dann hab ich meinen Job erfüllt
und dich in Schönheit eingehüllt.
Typberater ist mein zweites Hobby.
Hab' schon von Kind an eine Phobie.
Gegen Hexen so wie dich
spür ich ein Gräul innerlich.
Nicht weil ihr seid so bös und fies -
Nein! Weil Ihr schaut aus so mies.
Aber nun mit Eurer neuen Gestalt,
gebietet nix mir mehr Einhalt.
Über euch herfallen möcht ich nun
bevor ich sterb hier in mein Schuh'n.
Doch schnell bevor ich nüchtern werd
und mich der Anblick gar erschwert,
verschwind ich lieber dann sogleich,
Zieh heim ins alte dunkle Reich.".

So zog er los, mit Froh-Gemut.
Doch die Hexe fand das gar nicht gut.
Aufgebracht und zornentbrannt -
mit dem Besen in der Hand -
verzaubert's ihn in einen Biber
und ward gleich darauf gepackt vom Fieber,
denn dieser Zauber - gar nicht leicht -
jedes holde Herz erweicht.

So musst der Held denn finden nun,
ein blau-geschecktes Sperberhuhn.
Diesem muss er machen ein Ei -
dann ist der Fluch sogleich vorbei.
So rannte mit den Biberbeinchen,
fast so wie der alte Ben
Hur aus einer andren Saga.
Der Hex` floss dahin ihr Mana.

Und alsbald da ward gefunden
nen Sperberhuhn, am Pfosten angebunden.
Doch nun der edle Ritter wusst nicht recht,
ein Ei zu machen, denn's geht ja schlecht.
Drum setzt er wartend sich aufs Huhn,
um ein bisserl auszuruhn.
Träumte bald von Blum und Bien`
und hät sich`s bald net mehr verziehn.

Als er jählings munter wurde
gackerte das Hund - d's Absurde -
ekstatisch und vor Lust berauscht
- d's Sperberkleid wild aufgebauscht -
bis als dann im Stroh dort lag
ein Sperberhahn, der nicht verzag
das Huhn wild zu bespringen.
Der Held begann laut zu singen
das Lied von der heilgen Roth.
Doch was ein Schrot,
da blieb dem Held das Liede stecken.
Er musst denken an die gefallenen Recken.

Und zornig griff er zu seinem Schwert.
Doch, Ach herje! Wurd' gleich belehrt.
Statt Schwert hing an seinem Biberfell
ein kleiner Löffel. "Oh. Eventuell
hat mich die fiese Hex' beschissen..."
Warum sonst sollt ich wohl mein schwert vermissen?
Feuer und Mordria über diese alte Hex,
die mit ihren blöden Gags,
mich nun hat in die Enge getrieben...


[und wie es hier dann weitergeht,
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